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Die Basilika der Maria der Bescheidenheit.
Obwohl die dokumentarischen Aussagen der St. Maria Forisportam Kirche erst ziemlich spät auftreten (13. Jhd.) ist die Kirche von sehr älterer Gründung, bestimmt stammt sie schon vor dem Bau der zweiten Ringmauer (in der Hälfte des 12. Jhd.), die sie so ins städtische Gewebe einbettete. Es wurde die Vermutung aufgestellt, dass die Kirche sogar auf das VIII Jahrhundert zurückgehen kann. Zu dieser Zeit wird nämlich der Titel „extraurbano“ (= außerstädtisch) der St. Maria Forisportam Kirche auch in anderen longobardischen Zentren dokumentiert wird, wie z. B. Lucca und Castelseprio.

Mit diesem Titel findet man die Kirche in der Liste der Dezime (I, 1185,II, 1291) und in jener der Pastoralvisitationen bis hin zum XV Jhd. (Besuch 1476, c.42); aber ab dem XVI Jhd. Erscheint sie mit dem neuen Titel : St. Maria der Bescheidenheit (Besuch 1504,c.23). In der Tat begann 1495 der Bau von einem neuen großen Tempel, nachdem einige Wunder dem Bild der Maria der Bescheidenheit zugeschrieben wurden, welches in der alten Kirche bewahrt wurde. Der Tempel hatte eine achteckige Basis mit einer Kuppel und einem weiten Vestibül. Architekten wie, z.B. Ventura Vitoni, der St. Galler und der Vasari, haben in verschiedenen Zeiten daran gearbeitet.

Nachdem die neue Wallfahrtskirche der St. Maria der Bescheidenheit im Dezember 1579 vervollständigt wurde, wurde das heilige Bild in die neue Kirche übertragen. Danach wurde die alte Kirche, St. Maria Forisportam, abgerissen, die bis zu diesem Zeitpunkt, regelmäßig in ihrer monumentalen Vorhalle den Gottesdienst zelebrierte.

Endlich wurde die neue Kirche am 31 Dezember 1583, die schon zu Prior von Leo X erhoben wurde (PANIERI, S. Vitale, S.14), vom Bischof von Sarsina, Angelo Peruzzi, ein apostolischer Besucher, dessen Grabstein im Chor ruht, geweiht.
Die Kirche blieb unter dem Fürsorgewerk des „Gemeinderats von Pistoia“, das großzügig zum Bau beigetragen hatte. Am 8. Dezember 1931 gewährte Pio XI (der Fromme) der Kirche den Titel und die Würde von :Basilika minore (kleinere Basilika) (BSP XXIII 1931 P. 227). Das Gebäude mit achteckigem Hauptgrundriss, einer überbauten Kuppel und im voraus ein Vestibül mit einer kleinen Zentralkuppel mit hemisphärischer Kalotte, ist das wichtigste Zeugnis der monumentalen Architektur der Renaissance in Pistoia. Der Bau des Tempels wurde 1494 festlegten, um einen würdigeren Sitz für das heilige Freskobild der Maria der Bescheidenheit als auszustatten, welches um ’300 von einem unbekannten Maler an die Wände der kleinen St. Maria Forisportam-Kirche gemalt wurde. Es heißt das, dass Gemälde am 17. Juli 1490 „Schweiß“ ausgeströmt hätte, um den Schmerzen der Jungfrau, aufgrund der Bruderkriege zur Deutung bringen, die damals die Städte überschatteten.

Am 3. September 1495 legte der Bischof von Pistoia, Niccolò Pandolfini, den ersten Stein des neuen Gebäude, während die alte kleine mittelalterliche Kirche abgerissen wurde, indem nur die geringe Portion Wand mit dem heiligen Bild ersparen blieb. Das Projekt kann wahrscheinlich Julian von St. Gallen zugeschrieben werden, ein berühmter Architekt, der kurz davor 1489 und 1491 die Sakristei der Kirche Santo Spirito in Florenz, mit achteckigem Grundriss und Vestibül, mit analoger Struktur zum Gebäude in Pistoia, verwirklicht hatte. In der Anfangsphase,1453-1534, wurde er von seinem Bruder Antonio geholfen, der das Fundament der Kirche gemessen hat.


Die Aussicht der Altstadt aus der Kuppellaterne

Der Bau wurde Ventura Vitoni, Holzhändler und Architekt aus Pistoia, anvertraut, der danach einige Veränderungen des Projekts übernahm und vor allem in der inneren Rahmendekoration. Das große Bauwerk der „Fabrik“ blieb nach dem Tod Ventura Vitonis (1522) unterbrochen, doch schon zuvor ließ die Arbeit nach, wegen der mangelnden Finanzierungen. Schon ab 1509, nachdem das Vestibül beendet wurde, mit schönen Kassettengewölben aus Stein und im Mittelpunkt eine Dekoration , war die Tribüne zu beenden, da sie nur bis zur zweiten Ebene der Fenster gebaut wurde und hinzu blieb die Kuppel noch aufzubauen.

Die Kuppel wurde vom Architekten Giorgio Vasari um 1561/ 1562- 1567 durch die Erhöhung einer dritten Ebene, zum achteckigen Tambour, auf dem das berühmte Gewölbejoch mit Laterne an der Spitze, welches eine Nachahmung des weltbekannten Gewölbe von Brunelleschi in Florenz ist. Da sich einige zerruetterungen aufgrund der Statik gerade an der Kuppel ergeben hatten, nahm der Architekt Bartolomeo Ammannati ( von 1575 bis 1585)an der Sanierung teil, er wurde auch beauftragt die Dekorationen in der achteckigen Kappelle zu beenden und das Abbild der heiligen Maria (1579) an die Stelle zu transportieren, wo sich heute das Hauptaltar befindet,. Dabei handelte es sich um eine sehr gewagte Trennung des Gemäldes, welches aber perfekt gelang. Die Kirche wurde am 31 Dezember 1582 geweiht. Das Hauptaltar mit dem Fresko der Maria der Bescheidenheit, ist ein Werk des manieristischen Florentiner Bildhauer, Pietro Tacca (1612). Die Balustrade des Presbyteriums wurde 1597 vom Architekten, Jakob Lafri, aus Pistoia geplant, dagegen gehören die Engelchen, die über ihr als Stütze für die Kerzenleuchter dienen, zu Deomenico Marcacci und Pietro Tacca. Die angrenzenden Basilika und Sakristei sind reich an verschiedenen wertvollen Kunstwerken.

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